Argentinien, Frauen, Frauenbewegung, Lateinamerika

Argentinien: Las madres de Plaza de Mayo

Der Kampf der Mütter 30,000 Menschen sind während der letzten Militärdiktatur (1976-83) in Argentinien verschwunden. Bis heute sind die sogenannten desaparecidos nicht vergessen. Seit damals demonstrieren ihre Mütter und Großmütter jeden Donnerstag für Gerechtigkeit und Aufklärung. Friedlich. Sie wurden geschlagen, eingeschüchtert, ausgegrenzt oder sind wie ihre Kinder verschwunden.

Brasilien, Lateinamerika

Jair Bolsonaro: Der selbsternannte Messias von Brasilien

Er sagt, was er denkt und verspricht, das brasilianische Volk zu erlösen: von korrupten Politikern, von den täglichen Überfällen auf der Straße, von der Arbeitslosigkeit ebenso wie von Homosexuellen, Gleichberechtigung und Indigenen. Mit 57 Millionen Stimmen (rund 55% der Wähler) wählten die Brasilianer Jair Messias Bolsonaro zu ihrem Präsidenten. 

Frauen, Italien

Kommentar: Revenge Porn und der Fall Tiziana Cantone

Kommentar. Man stelle sich vor, man öffnet morgens seine Facebookseite und sieht darauf ein Video, das einer der Freunde geteilt hat. In der Vorschau erkennt man das eigene Gesicht. Man klickt darauf. Zu sehen ist man selbst in einer Situation, die eigentlich nur zwei Personen etwas angeht: den Partner und einen selbst. Man löscht das …

Italien, Mafia

Der Pate von nebenan

Grimmig dreinblickende Männer mit Sonnenbrillen in dunklen Anzügen unter Zitronenbäumen sowie der Ehrenkodex „Treue bis in den Tod“. Das assoziieren viele mit der Mafia. Dass es sich dabei um eine romantische Verklärung handelt, beweisen die überraschenden Razzien, die in den Tagen um den 4. und 5. Dezember in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Italien und Spanien …

Frauen, Frauenbewegung, Italien

Frauenhass 2.0.

Todesdrohungen, Beleidigungen und verbale Angriffe sind für manche Frauen längst keine Seltenheit mehr. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie wie die italienische Politikerin Laura Boldrini in der Öffentlichkeit stehen. Nicht immer stammen die Kommentare, die sie über Facebook oder Twitter erhält, von Männern und häufig stehen die Autoren offen zu ihren Anfeindungen: mit ihren Namen.